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Düsseldorfs Lichthistorie: Der gestalterische Umgang mit Licht hat Tradition

Die Tatsache, dass im Rahmen der GeSoLei erstmals öffentlich der Begriff „Lichtarchitektur“ Verwendung fand ( Joachim Teigmüller in der Zeitschrift „Licht und Lampe“), kann als Aufforderung oder gar als historische Verpflichtung für eine zeitgenössische Fortführung dieser Tradition gesehen werden.

Düsseldorfer Lichthistorie (Flash-Movie)

Die folgende Bilderauswahl zeigt die besondere Bedeutung der Lichtgestaltung für Düsseldorf.

1585 – Licht- und Feuerwerkschauspiel auf dem Rhein

Die besondere geographische Situation der Stadt Düsseldorf am Rheinbogen, in den sich die Niederrheinlandschaft hereinzieht, hat schon im Mittelalter die Menschen fasziniert. Seien es Lichterprozessionen oder die großen Feuerwerke und Lichtfestspiele zur Hochzeit der Markgräfin Jacobe von Baden mit Herzog Johann Wilhelm von Jülich-Kleve-Berg. 1585 wurde ein Licht- und Feuerwerkschauspiel auf dem Rhein inszeniert, das in der Beschreibung des Diederich Graminäus hervorragend illustriert ist

 

 

 

1746: In Düsseldorf entsteht der erste Lichtmasterplan

Im Buch von Lindenbom, zur Illumination der Stadt 1746, ist für jedes Haus ein besonderes Beleuchtungsthema beschrieben. Das Buch kann daher zurecht als der erste europäische Text-Lichtmasterplan gelten.
Die in einer außergewöhnlichen Beleuchtung
brennende Liebe und Ehrfurcht als unsre Sonn‘,
die sich so lang schon schien zu verbergen,
durch ihre Gegenwart bestrahlt das Haupt von Bergen*“.
*gemeint ist Düsseldorf als Hauptstadt des Herzogtums Jülich-Kleve-Berg